Susanna Maeder Susanna Maeder

Entstigmatisierung der Sexarbeit

Obwohl Sexarbeit in der Schweiz legal ist, werden Sex-Arbeitende mit einem Stigmata behaftet. Dies ist eine Realität. Automatisch wird man in die Schmuddel- und Zwangsecke gedrängt. Gerade auch feministische Frauen und Organisationen bringen Sexarbeit nur mit Gewalt und Ausbeutung in Zusammenhang. Kein Zweifel, dass auch dies zur Realität gehört, die bekämpft werden muss. Dass es aber Not tut zu unterscheiden und differenzieren, ist mir ein grosses Anliegen. Es gibt auch freiwillige und freudvolle, heilsame Sexarbeit. Dazu gehört auch mein Angebot. Ein grossartiger und mutiger Schritt macht zur Zeit gerade das Landesmuseum in Zürich.

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Die Symbolik der Hörner

Die Hörner sind ein uraltes, archaisches Symbol, welches im Ursprung für die Mondsichel der Mutter-Göttin steht. Ebenso ist der Gehörnte Gott einer der ältesten Archetypen, welcher für das Ur-Männliche steht. Er ist zutiefst mit der Mutter Natur verbunden und doch ungezähmt, wild, fruchtbar und frei.

Die Hörner sind auch rituelle Trink- und Opfergefässe und verbinden uns symbolisch mit dem Kosmos.

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Sakrale Prostitution

Die Vorstellung der Tempelprostitution ist heute weniger eine gesicherte historische Tatsache als vielmehr ein kontrovers diskutiertes Forschungsproblem.

Der Trend der letzten Jahrzehnte geht klar dahin, dass die klassische Vorstellung einer fest organisierten Tempelprostitution als historisch nicht ausreichend belegt angesehen wird.

Trotzdem halte es viele Historiker*innen für möglich, dass einzelne Tempel sexuelle Rituale kannten, dass Sexualität in bestimmten Kulten symbolisch oder rituell eine Rolle spielte.

In dieses Zusammenhang bietet das Buch von Nancy Qualls-Corbett “die sakrale Prostituierte” eine sehr spannende, psychologische Sichtweise.

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Die spirituelle / esoterische Szene und die archaische Triebkraft

Die Sexualität wird heute häufig entweder pervertiert gelebt, das heisst, nicht im eigenen Herzen angebunden. Oder aber die Sexualität ist stark scham- und schuldbehaftet, wird unterdrückt und abgeschnitten. In gewissen spirituellen Kreisen meint man gar, die Triebkraft transzendieren zu müssen.

Mein Statement dazu lautet klar: sowohl als auch! Keine Beschränkung, aber Anbindung ans Herz.

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